
Im Arsenale, im ersten Stockwerk der Sale d'Armi, wird der Pavillon der Republik Südafrika in diesem Jahr leer bleiben. Der Pavillon der Russischen Föderation hingegen, der seit 2022 geschlossen ist, könnte wiedereröffnet werden — auch wenn die neuesten Nachrichten diese Möglichkeit in Frage zu stellen scheinen. Die Kommissarin des Pavillons, Anastasia Karneeva, hat über ihre Gesellschaft Smart Art einen formellen Teilnahmeantrag eingereicht, und die Biennale hat das Projekt angenommen.
Ein Aufschrei! Zweiundzwanzig europäische Länder protestieren heftig gegen die russische Präsenz, und die Europäische Kommission droht der Biennale mit dem Entzug der Fördermittel. Dies geschieht nur wenige Tage nach den Paralympics, bei denen russische Athleten nicht nur an den Wettkämpfen teilnehmen, sondern auch Goldmedaillen gewinnen und bei den Klängen ihrer Nationalhymne auf dem Podium stehen.

