Olivetti Shop by Carlo Scarpa

Carlo Scarpa - Querini Stampalia

Die Architektur der 60iger: Carlo Scarpa, Olivetti und die Fondazione Querini Stampalia

Carlo Scarpa (Venedig 1902 - Sendai 1978) hatte eine besondere Fähigkeit, historische Orte zu interpretieren: Er spürte ihre Kraft und Bedeutung im städtebaulichen Kontext. Die bauliche Veränderung eines Gebäudes wurde immer vor diesem Hintergrund geplant. 

Gerade in seiner Heimatstadt Venedig gelang Scarpa ein außergewöhnliche Balanceakt zwischen der überwältigenden Geschichte der venezianischen Architektur und seinem persönlichen Gefühl für die Gegenwart.

Im Olivetti-Geschäft auf der Piazza San Marco, welches ganz im Sinne des Auftraggebers, Adriano Olivetti, als "Visitenkarte" für die industrielle Herstellung von Schreibmaschinen fungieren sollte, verwandelt Scarpa einen langen, schmalen Bereich in einen eleganten vertikalen Raum und nutzt darin klassische Materialien wie Mosaik, Terrazzo, Messing und weißen Stein in einem modernen Verständnis. 

Im Erdgeschoss des Palazzo Querini Stampalia aus dem 16. Jahrhundert verband Scarpa drei Räume zu einer harmonische Einheit: die neue Zugangsbrücke, den Kanal auf der Vorderseite und den Innenhof mit Garten. Materialien wie Stein und Marmor interagieren dort mit ihrer natürlichen Umgebung: Wasser, Pflanzen und Licht.

A more comprehensive overview  of the work of Carlo Scarpa include the Correr Museum, where there are rooms that preserve the original setting and the entrances to the Faculty of Humanities in San Sebastiano and to the Faculty of Architecture at the Tolentini. Both entrances were completed posthumously by Scarpa's collaborators, based on his original designs.

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