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Warum man die Venedig Biennale besuchen sollte.

Anna Maria Maiolino, Entrevidas, 1981/2000.
Maiolino, zusammen mit Nil Yalter, wurde mit dem Goldenen Löwen für das Lebenswerk auf der Kunstbiennale 2024 ausgezeichnet..

Die Biennale von Venedig ist mehr als nur eine Kunstausstellung – sie ist ein immersives Kunsterlebnis. Alle zwei Jahre verwandelt dieses Ereignis Venedig in eine dynamische Leinwand der Kreativität.

Die Veranstaltungsorte: Giardini und Arsenale Die Biennale findet an zwei historischen Orten statt – den Giardini und dem Arsenale. Die Giardini sind ein malerischer Park, gespickt mit charakteristischen Pavillons, von denen jeder verschiedene Länder repräsentiert. Diese Pavillons, die über die Jahre hinweg umgestaltet und erneuert wurden, spiegeln die wechselnden künstlerischen Visionen und Politiken ihrer jeweiligen Länder wider.

Die Hauptausstellung, organisiert von der Biennale-Stiftung, befindet sich im zentralen Pavillon in den Giardini und in der Corderie (ehemalige Seilfabrik) im Arsenale.  Renommierte Kuratoren wie Jean Clair, Harald Szeemann, Robert Storr und Massimiliano Gioni haben in früheren Jahren die Verantwortung übernommen. Dieses Jahr ist der Kurator Adriano Pedrosa.

Die Länderpavillons zeigen Künstler, die auf unterschiedliche Weise in ihrem eigenen Land ausgewählt wurden, sei es durch Kulturministerien oder Expertenkomitees. Diese kleine unabhängige Ausstellungen können mit dem Hauptthema der Biennale verbunden sein – dieses Jahr “Überall Fremde” – oder ein anderes Thema haben.

Beim Bummel durch die Biennale begegnen Sie einer erstaunlichen Vielfalt an Kunst – von Installationen und klassischen Stücken bis hin zu Kunstvideos und Live-Performances. Jeder Pavillon ist ein Tor zu einer einzigartigen künstlerischen Welt.

Das Arsenale, die ehemalige Werft der Republik Venedig, besteht aus einer Reihe von Schuppen aus dem 16. Jahrhundert. Der längste davon, die Corderie (Seilfabrik), ist jetzt ein Raum, in dem Kunstwerke ununterbrochen ausgestellt oder in Mini-Pavillons organisiert werden.

Andere Schuppen, einst als Docks für den Schiffbau genutzt, sind nun in Pavillons umgewandelt, die verschiedenen Ländern für ihre nationalen Ausstellungen zugewiesen werden.

Während Sie durch das Gelände gehen, tauchen Sie in eine Umgebung ein, die mit Jahrhunderten maritimer Geschichte widerhallt.

Besuchstipps: Um den Biennale-Geist vollständig zu erleben, erwägen Sie, Ihren Besuch auf zwei Tage zu verteilen. Beginnen Sie mit den Giardini, und nehmen Sie sich Zeit, in den Cafeterias zu entspannen oder auf einer Bank unter den Bäumen. Widmen Sie einen weiteren Tag dem Arsenale für ein komplettes Erlebnis.

Über die traditionellen Veranstaltungsorte hinaus: Mit zunehmender Beteiligung ergießt sich die Biennale in Venedigs Kirchen, Paläste und andere Räume und verwandelt die Stadt in eine lebendige Freiluftgalerie, die einen zeitgenössischen Schnappschuss globaler Kunst bietet.

Verpassen Sie nicht die Chance, Teil dieser unvergleichlichen Kunstreise in Venedig zu sein – wo jeder Besuch Sie bereichert und inspiriert zurücklässt.

 

Why you can’t miss the Venice Biennale

Anna Maria Maiolino, Entrevidas, 1981/2000.
Maiolino, together with Nil Yalter, have been awarded the Golden Lion for lifetime achievement to the Art Biennale 2024.

 

 

 

The Venice Biennale is more than just an exhibition – it’s an immersive art experience. Held every two years, this event transforms Venice into a dynamic canvas of creativity.

The Venues: Giardini and Arsenale The Biennale is hosted in two historic locations – the Giardini and the Arsenale. The Giardini is a picturesque park dotted with distinctive pavilions, each representing different countries. These pavilions, transformed and renewed over the years, reflect the changing artistic visions and politics of their respective nations.

Each national pavilion showcases artists selected through diverse methods, either by cultural ministries or expert committees. The main show, organized by the Biennale Foundation, is housed in the central pavilion, curated by renowned figures like Adriano Pedrosa this year.

Strolling through the Biennale, you encounter an astonishing variety of art – from installations and classical pieces to art-videos and live performances. Each pavilion is a gateway to a unique artistic realm.

The Arsenale, the former shipyard of the Venice Republic, consists of a series of sheds of the 16th century. The longest of them, the Corderie (rope-factory) is now a space where artworks are displayed without interruption or organized in mini pavilions.

Other sheds, once used as docks for shipbuilding, are now transformed into pavilions assigned to different countries for their national exhibits.

As you walk through the venue, you are immersed in an environment that resonates with centuries of maritime history.

Visiting Tips To fully embrace the Biennale spirit, consider spreading your visit over two days. Start with the Giardini, allowing time to relax at the cafeterias or on a bench under the trees. Dedicate another day to the Arsenale for a complete experience.

Beyond the Traditional Venues With increasing participation, the Biennale spills over into Venice’s churches, palaces, and other spaces, turning the city into a vibrant open-air gallery that offers a contemporary snapshot of global art.

A visit to the Biennale is an exploration of the ever-evolving landscape of art in today’s world.
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